Über mich

Asmira.de Hamburg
Asmira.de Hamburg

Ein Leben auf der Überholspur. Aus „Ich kann 150%“, wurde „ich muss immer 150%“. Und das in allen Lebenslagen und Situationen für jeden Menschen.  Bis irgendwann mein Körper gesagt hat: „Ich möchte nicht mehr!“ Dann konnte ich nur noch 0%.

Vom mentalen Rollstuhl gefesselt

Über Monate hinweg war ich im mentalen Rollstuhl gefesselt. Ich wusste nicht, was mit mir los war. Irgendwann  habe ich verstanden, dass meine Seele durch meinen  Körper den Notaus-Knopf gedrückt hat. Denn die beiden haben im Gegensatz zu mir längst verstanden, dass es so nicht mehr weitergehen kann: Ich kann nicht immer überall 150% geben. Okay, aber wie schaff ich es das jetzt auch meinem Kopf zu vermitteln? Der war es doch gewöhnt es immer allen anderen Recht zu machen, er hat Listen erstellt und immer wieder Kontrollen ausgeübt, um die Leistung immer so hoch zu halten – über Jahrzehnte hinweg.

Durch viel Recherchieren, was man in solchen Situationen machen kann, bin ich auf verschiedene Wege gestoßen. Eines der wichtigsten war, auf mein Herz zu hören. Dieses habe ich über Jahrzehnte weggesperrt und ignoriert.

Mein Herz wusste genau, was ich brauche und wovor ich lieber Abstand nehmen sollte. Dann habe ich Atem- und Entspannungsübungen für mich entdeckt, um von der Anspannung, die sich über Jahre der Hochleistung angebaut hat- wieder runterzukommen. Denn nach jeder Hochphase braucht der Körper auch eine Regenerationsphasen  – bis dahin  noch völlig neue Einsichten für mich. 

Mit Achtsamkeit, Meditationen und Sport zurück zur „neuen Normalität“

Stück für Stück habe ich mich aus dem mentalen Rollstuhl befreit und mir Krücken gebaut: Ich ging regelmäßig zum Qi Gong, habe Yin Yoga für mich entdeckt, habe wieder das Lesen angefangen, gehe regelmäßig joggen oder spazieren und habe viele weitere Dinge unternommen, die mir und meiner Seele einfach gut taten. Dabei habe ich gelernt immer wieder auf mein Herz und damit meine wahren Bedürfnisse zu hören. Nicht mehr „Ich muss“ sondern „Ich möchte“ und -was noch viel wichtiger wurde- „Ich möchte nicht“. Meinen Kopf und meine Gedanken habe ich immer weiter beruhigen können, ihnen gesagt, dass es in Ordnung ist,  nicht 150% geben zu wollen, dass man nicht faul ist, wenn man sich eine Auszeit gönnt, dass es okay ist, sich zurück zu lehnen.

Heute stehen meine Bedürfnisse im Vordergrund

Die Reise war lang, doch heute kann ich auch mental mit beiden Füßen ohne Hilfe fest auf dem Boden stehen und wieder gehen. Ich gehe jetzt jedoch mit Bedacht, bin achtsam bei den Dingen, die ich tue und mache immer wieder den Check: Worauf habe ich gerade Lust? Wie fühle ich mich? Was brauche ich gerade?

Natürlich gibt es immer wieder Situationen, in denen ich in mein altes Muster zurückfalle. Doch ich verurteile mich nicht dafür, sondern nehme das wahr und leite wieder eine Entspannungsphase ein.

Gerne möchte ich mit euch meine Erkenntnisse und Erfahrungen hier teilen in der Hoffnung, dass sie euch inspirieren oder euch sogar selbst helfen, wenn ihr gerade auch eine anstrengende Zeit durchmacht. 

Hast du selbst so eine Geschichte hinter dir oder befindest dich gerade mittendrin? Dann folge mir hier oder auf meinen Social Media Kanälen (Facebook, Instagram, Pinterest) und lass dich inspirieren. Oder schreib mir einfach.