4 Schritte für mehr „Zeit für mich“

4 Schritte für mehr Zeit für mich
4 Schritte für mehr Zeit für mich

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4 Schritte für mehr „Zeit für mich“. Achtsamkeit im Alltag. Hier ein paar Tipps zur Abgrenzung und wie du mehr Zeit für dich und deine Bedürfnisse findest.

Bist du schon so weit, dass du merkst, du brauchst mal ein bisschen mehr „Zeit für mich“, einfach mal das tun, worauf du gerade Lust hast? Sei es allein sein, ein Buch lesen, zu Hause die Yoga-Matte ausrollen oder oder oder? Du hast dir am Abend extra Zeit genommen und dir diese eine Stunde eingeplant. Nur für dich. Dann sitzt doch noch abends länger bei der Arbeit als gedacht, um „eben schnell“ nochmal etwas fertig zu bekommen oder aber du verquatschst dich mit deiner Freundin am Telefon, hörst dir nochmal eben schnell alle Sprachnachrichten, die sich über den Tag hinweg auf WhatsApp angesammelt haben, an, tauschst dich eben kurz mit deinem Partner über den Tag aus oder machst nochmal eben die Wäsche? Und plötzlich ist die Stunde rum, die du für dich geplant hast und es ist schon Schlafenszeit. Du bist viel zu kaputt um deine „Zeit für mich“ nochmal hinten dran zu hängen. Argh, wie ärgerlich. „Dann halt morgen!“, denkst du dir.

Ich versichere dir, dass morgen mindestens genauso viele Dinge in deinem Leben passieren werden und dich von deiner „Zeit für mich“ ablenken werden. „Morgen“ ist keine Lösung für das eigentliche Problem. Das liegt nämlich darin, dass du dich und deine Zeit nicht priorisierst und nicht nach dem handelst, was dein eigentliches Bedürfnis ist. Wir lassen uns nämlich schnell ablenken von den vielen Dingen im Leben, die wir „noch eben schnell“ erledigen wollen oder weil wir für andere da sein wollen. So zerfließt die Zeit wie Wasser zwischen unseren Händen.

Wenn alles nur noch „To-Do’s“ und Aufgaben sind

Wir alle haben gefühlt unendlich viele „Aufgaben“ im Leben: Die Arbeit ist nur ein Teil davon. Dazu kommen noch Freundschaften, Partnerschaft, Familie, Haushalt, Sport, und und und. Das Leben besteht quasi nur noch aus To-Do’s, die abgehakt werden wollen. Nur selten schaffen wir es wirklich diese Zeit auch zu genießen (ja, sogar Wäsche aufhängen kann einen beruhigen, wenn man mit dem entsprechenden Mindset rangeht 😉 ). Viel zu selten gönnen wir uns die Zeit für uns selbst und Dinge, die wir ultra gerne tun: Für die „Zeit für mich“. Die ermöglicht uns nämlich auch mal abzuschalten, nicht immer unter Hochdruck alles machen zu „müssen“ und uns immer nur als die Getriebenen zu sehen. Die Zeit für mich hilft uns Abstand zu gewinnen, uns wieder zu erden und unseren inneren Frieden wieder zu finden und zu halten. Und es ist wirklich ganz egal, was du währenddessen machst, Hauptsache du machst es für dich und weil es dein Bedürfnis ist, das gerade jetzt zu tun. Sie hilft uns andere Dinge auch wieder wertschätzen zu können und uns wieder auf das Treffen mit den Freunden zu freuen anstatt es nur als nächsten To-Do-Punkt zu sehen. 

Wie du es schaffst, dir „Zeit für mich“ zu gönnen

Also, wir sind uns einig, dass Zeit für mich wichtig ist, korrekt? Wie also „durchsetzen“, dass du diese Zeit für michneben all den Aufgaben im Leben auch unter den Hut bekommst? Hierbei hat mir eine Aussage aus dem Buch Laufen lernt man nur durch Hinfallen: Wie wir zu echter innerer Stärke finden von Brené Brown geholfen. Sinngemäß sagt sie nämlich: Wenn du selbst deine eigene Zeit nicht respektierst, wie können andere diese dann respektieren? 

Für mich bedeutet das: Wenn du immer zu allen anderen „Ja“ sagst, sagst du automatisch zu dir und deiner Zeit für mich „Nein“.

  • Immer wenn der Kollegen dich fragt, ob du ihm nochmal eben schnell vor dem Feierabend helfen kannst und du sagst „Ja“, sagst du automatisch „Nein“ zu dir und zu deiner Yoga-Session zu Hause. 
  • Immer wenn du „Ja“ sagst zum Wäsche machen, sagst du „Nein“ zu dir und zu deinem Buch, was du eigentlich lesen wolltest.
  • Immer wenn du „Ja“ zu Verabredung mit deiner Freundin sagst, sagst du „Nein“ zu dir und zu deinem Spaziergang durch den Wald.

Der Kollege, die Freunde, der Partner werden nicht sagen „Ach, schon gut. Ich brauche deine Hilfe / das Treffen nicht.“ Das liegt auch nicht in deren Verantwortung. Es liegt komplett in deiner eigenen Verantwortung für dich selbst zu sorgen und das zu tun, was dir gut tut. Das bedeutet auch, dich für dich selbst auch einzusetzen und „Nein“ zu anderen zu sagen. Das fällt uns immer wieder sehr schwer – das kann ich komplett nachvollziehen. Schließlich wollen wir die anderen nicht vorn Kopf stoßen und als „Zicke“ oder „faul“ wirken. Und natürlich kann es auch sein, dass es dadurch zu Konflikten kommt: „Wieso? Das hast du doch schon immer gemacht!“, sind dabei wahrscheinlich häufige Aussagen der Person gegenüber. Hiervor darfst du aber nicht zurückschrecken, es ist schließlich für einen guten Zweck – nämlich für dich!

4 Schritte zu mehr Zeit für mich

  1. Wahrnehmen: Versuche also im ersten Schritt wahrzunehmen, wenn du wieder in einer dieser typischen Situationen bist. Nimm wahr, dass dich gerade jemand um etwas bittet und du normalerweise direkt „JA!“ rufst. 
  2. Überlegen: Nimm diese Situation wahr und überlege erstmal. Lass dir zunächst Zeit und frage dich selbst: Passt mir das gerade? Habe ich wirklich Lust darauf? Ist es mein Bedürfnis? 
  3. Entscheiden & Alternative anbieten: Wenn du merkst, dass es dir nicht passt, dann sage es dieser Person ehrlich: Sorry mir passt es gerade nicht, weil … Dann kannst du der Person aber gerne eine Alternative anbieten, wann es passen könnte: „Sorry, heute Abend kann ich nicht. Wir können uns aber gerne nächste Woche treffen“ oder „Ich kann dir heute nicht bei der Präsentation helfen, morgen früh habe ich aber Zeit und unterstützte dich gerne.“ Und solche Sätze sind okay. Es ist okay, dir für dich selbst Zeit zu nehmen und dich selbst zu priorisieren. Wenn du das nicht machst, macht es schließlich kein anderer für dich. 
  4. Standhaft bleiben: Es gibt immer diesen Kollegen, der nicht locker lässt und bettelt. Sei ihm nicht böse, er kennt es ja nicht anders von dir. Dein „nein“ ist auch neu für ihn. Wichtig ist für dich hier, dass du standhaft bleibst. Vergiss nie, wofür du das machst: Nämlich für dich. 

Am Anfang wird es extrem schwer sein nein zu sagen. Und du wirst immer wieder in die Falle tappen und dich dabei erwischen, wie du schonwieder „ja“ gesagt hast. Aber mach dich nicht fertig deswegen. Es dauert schließlich, bis man alte gewohnte Muster wahrnimmt, durchbricht und diese durch neue ersetzt. Sei dir in diesen Momenten bewusst, dass es wichtig ist, für dich selbst zu sorgen. Hier hilft mir der berühmte Spruch, der jeder vom Boardpersonal während eines jeden Fluges gehört hat: „Put your own oxygen mask on first, before helping others“. Denn wenn du nicht mehr kannst, weil du total erschöpft bist und dir keine Zeit für dich gegönnt hast, dann wirst du auch anderen nicht helfen können. Also, wie viel Zeit planst du diese Woche für dich ein? 🙂

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